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Sonderfahrten und mehr  Srdecne vítejte!

Hochzeitsfahrt
Manchmal fährt die historische Kirnitzschtalbahn nicht nur bis zum Lichtenhainer Wasserfall... 
Fotos: Volkmar Stranz/Stefan Mucke

Die historischen Fahrzeuge der Kirnitzschtalbahn werden zu bestimmten Anlässen für öffentliche Sonderfahrten eingesetzt - dazu sind Sie herzlich eingeladen! Die Wagen verkehren jeweils nach einem Sonderfahrplan zusätzlich zu den Zügen des fahrplanmäßigen Linienverkehrs. Als Fahrer und Schaffner fungieren dabei die Mitglieder unseres Vereins "Freunde des Eisenbahnwesens - Verkehrsmuseum Dresden" e. V., natürlich ehrenamtlich.

Sind Sie an einer Mitfahrt im Stile der 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts interessiert? Dann sollten Sie sich die folgenden Termine vormerken:

  • 1. Mai         Fahrt in den Mai
  • Pfingsten    Sonnabend/Sonntag Pfingstfahrbetrieb
  • Ende Juli    Kirnitzschtalfest an jedem letzten Wochende im Juli
  • 3. Oktober  Fahrt in den Herbst

ZuschlagfahrscheineAuf den historischen Fahrzeugen gelten die Tarife und Fahrpreise der Kirnitzschtalbahn zuzüglich eines Obolus' in Höhe von 1,- € (Kinder: 0,50 €) je Fahrt. Dafür erhalten Sie von unseren Schaffnern einen speziell gestalteten Fahrschein. Als unser Fahrgast gönnen Sie sich nicht nur eine ganz besonders reizvolle Fahrt, sondern helfen uns gleichzeitig beim weiteren Erhalt der historischen Fahrzeuge. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Sonderfahrscheine werden nämlich vollständig dafür verwendet.

Unser Literaturangebot

Das Angebot an Literatur für Straßenbahnfreunde ist unüberschaubar - aber wir möchten Sie auf etwas ganz Spezielles neugierig machen: Sie erhalten bei uns deutschsprachige Texte zu tschechischer Fachliteratur aus dem Prager Verkehrsverlag MALKUS.
Ergänzt wird unser kleines Sortiment durch den Jahreskalender 2020 (siehe unten) und einige Publikationen aus dem Straßenbahnmuseum Dresden e. V.

Das Besondere verschenken

Sie suchen noch ein Geschenk für einen Straßenbahnfreund oder möchten sich selbst eine Freude bereiten? Mit einem Geschenk, womit Sie Ihrer Zeit voraus sind?
Unser Monatskalender "Straßenbahnnostalgie 2020" zeigt Ihnen in 13 wunderschönen Ansichten historische Fahrzeuge aus sechs Betrieben: Naumburg, Jena, Berlin, Potsdam, Dresden und natürlich von der Kirnitzschtalbahn.

Kalender 2020

Sie erhalten den Kalender zum Preis von 9,90 €
- beim Personal unserer historischen Straßenbahnen im Kirnitzschtal (Kirnitzschtalfest, 3. Oktober),
- im RVSOE-Servicebüro im Nationalparkbahnhof Bad Schandau,
- beim VVO-Infomobil,
- beim Straßenbahnmuseum Dresden e. V.
- bei den Nahverkehrsfreunden Naumburg-Jena e. V.

Chronik der Schandauer Elektrischen Strassenbahn

Band 1: Über Sesselträger, Gondelführer und Kleinbahnprojekte in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz

Chronik der KirnitzschtalbahnLassen Sie sich in längst vergangene Zeiten entführen und begleiten Sie die Autoren Andreas Laube und Dietmar Höse bei der verkehrstechnischen Erschließung des sich von Schandau bis Tetschen erstreckenden Felsengebirges der Sächsisch-Böhmischen-Schweiz von den Anfängen bis in die Hochblüte der Gründerjahre. Im Ergebnis langjähriger Forschungs- und Archivarbeit ist es den Autoren mit ihrem Werk gelungen, völlig unbekannte Details und Zusammenhänge aus Vorgeschichte und Entstehungszeit der heutigen Kirnitzschtalbahn ans Tageslicht zu befördern. So erfahren Sie zum Beispiel, warum der aus Schmilka stammende Dresdner Großindustrielle und Reichstagsabgeordnete Carl Ernst Grumbt bei der zwischen Schandau und Rainwiese geplanten Gas-Straßenbahn einen Rückzieher machte und wieso der Bahnkonzessionär und Dresdner Kaufmann Bruno Brabandt aus dem Dunstkreis Schandauer Fuhrwerksbetreiber anonyme Mord-Drohungen erhielt. Besonders verwunderlich erscheint auch die Tatsache, dass ausgerechnet ein der Offenen Loge der „Litterarischen Gesellschaft" zu Dresden verpflichteter Doktor der Philosophie aus Mähren namens Alfred Stössel, welcher mit an Charles Dickens erinnernden Aufsätzen die deutsche Literatur progressiv inspirieren wollte, im Jahre 1895 die Initiative ergriff, um schließlich als Direktor der Elektra AG das Projekt einer durch das Kirnitzschtal geführten elektrischen Straßenbahn erfolgreich umzusetzen.

Schritt für Schritt werden dem Leser Umstände und Merkwürdigkeiten präsentiert, welche, über Generationen hinweg in Vergessenheit geraten, die Frühzeit der Touristenbahn hinter einem mystischen Schleier verschwinden ließen. Es dürfte wohl so manchen Leser in Erstaunen versetzen, dass bereits vor dem Jahr 1900 zwischen verschiedenen Straßenbahnunternehmungen geschäftlicher Austausch und Zusammenarbeit gepflegt wurde. So erschließt sich beispielsweise, dass der Umbau des Pferdebahnnetzes der Deutschen Straßenbahngesellschaft in Dresden auf elektrischen Betrieb in direktem Zusammenhang mit dem Gelingen des Bahnprojektes im Kinitzschtal stand und dass der Direktor der Sächsisch-Böhmischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft - Ernst Louis August Moritz Kuchenbuch - hierbei Dr. Alfred Stössel hilfreich unter die Arme griff.

Dem Leser wird nebenher u. a. auch offeriert, in welcher Art und Weise ein Leipziger Kanalbauspezialist – der Regierungsbaumeister und Zivilingenieur Paul Götz, der später als Direktor der Großen Leipziger Straßenbahn-Gesellschaft in Erscheinung trat – den Schandauer Bahnbau maßgeblich beeinflusst hat. Oder hätten Sie gewusst, wie der Direktor der Zwickauer Straßenbahn Gustav Melzer durch selbstlosen Einsatz zu Ehren kam und den Eröffnungstermin der Schandauer Strecke an den Pfingst-Feiertagen 1898 gerettet hat?

Die verwickelten, teilweise länderübergreifenden Geschichten untermalend versorgen die Autoren den Leser mit über 1.000 zeitgenössischen Stadt-, Bauten-, Landschafts- und Szenefotografien, die auch bei jedem Schandauer Heimatfreund bzw. Liebhaber des Elbsandsteingebirges einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen dürften. Dies betrifft insbesondere die zahlreichen fotografischen Relikte, die das großstädtische Flair der Ausflugs-, Hotel- und Herbergskultur widerspiegeln, welches besonders für Schandau ab ca. 1880 prägend geworden war.

Auch begeistern die teilweise brillanten fotografischen Zeugnisse von den frühen industriellen sowie verkehrstechnischen Errungenschaften und es gelingt den Autoren, den Zeitgeist der die verschiedenen Episoden maßgeblich begleitenden Persönlichkeiten über zahlreiche Zitate und Porträts an den Leser ungewohnt nahe heranzutragen…

Der Königliche Kommissar für elektrische Bahnen und spätere Präsident der Generaldirektion der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen Prof. Dr. Ulbricht wusste in seinen Lebenserinnerungen über die Direktoren der sächsischen Straßenbahnen und über den Schriftsteller Dr. Alfred Stössel folgendes zu berichten:

"Auch unter den Direktoren der Straßenbahnen und ihren Mitarbeitern lernte ich sehr tüchtige Kräfte kennen und schätzen. Naturgemäß ergab sich am häufigsten eine Fühlung mit den Leitern der beiden Dresdner Bahnunternehmungen, Clauß und Stößner, beide tüchtige, erfahrene Männer, mit denen sehr gut über die oft nicht einfachen Fragen des Dresdner Betriebes verhandelt werden konnte. Gern gedenke ich aber der Direktoren Hille, Baumann und Zeise in Leipzig, Römer in Meißen, Melzer in Zwickau u.a.m. Auch ein schriftstellerisches Talent war darunter, der Direktor der A. G. Elektra, von der Schandauer Straßenbahn und die Loschwitzer Schwebebahn betrieben wurden, Dr. Stössel, ein wohlzuleidender israelitischer Herr, nicht Techniker, aber geschickter Geschäftsmann, was ihn nicht daran hinderte, abends auf dem Helikon‘ für die Unsterblichkeit zu sorgen. Seine feinsinnigen Novellen haben berechtigte Anerkennung gefunden...“

Die Autoren Andreas Laube und Dietmar Höse möchten sich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Stadt Bad Schandau und bei der Kirnitzschtalbahn (RVSOE – Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) für die geleistete Hilfe und großartige Unterstützung ihres Buchprojektes bedanken.
Andreas Laube  Dietmar Höse

Erhältlich ist das Buch in Abhängigkeit von der gestaffelten Auslieferung ab Oktober 2019 unter folgender Bezugs-Adresse: 
Dietmar Höse, 06844 Dessau, Wilhelm-Feuerherdt-Str. 67, E-Mail: dietmar.hoese@web.de 
sowie durch das Museum Bad Schandau, Badallee 11
und durch Mitarbeiter der Kirnitzschtalbahn (Ansichtsexemplare vor Ort verfügbar).
Öffnungszeiten des Museums:
Di – Fr 14:00 Uhr – 17:00 Uhr; Sa/So 10:00 Uhr – 17.00 Uhr (Mai – Oktober)
Di – So 14:00 Uhr – 17:00 Uhr (November – April)
Im Januar ist das Museum geschlossen.

Eine ausführliche Beschreibung und einige Leseproben finden Sie hier.

Das Besondere erfahren

Natürlich unterstützen wir Sie auch gern, wenn Sie das Besondere für Ihre nächste Familienfeier, den Vereinsausflug oder die Firmenveranstaltung suchen:  Ihre "eigene" Straßenbahn!
Egal, ob Sie zu dritt unterwegs sind oder 100 Gäste erwarten: mit unseren Straßenbahnen aus den Jahren 1926 bis 1938 reisen Sie stilecht ins Kirnitzschtal, Fahrer und Schaffner begleiten Sie in historischen Uniformen und erzählen Ihnen Wissenswertes zur Strecke und zu den Fahrzeugen. Auch der Blick über die Schulter des Fahrers ist bei uns ausdrücklich erwünscht!

 Firmenausflug
Firmenausflug der ELBAS GmbH (18. Dezember 2009). Foto: M. und P. Quietzsch

Wenn Sie eine historische Straßenbahn mieten möchten, teilen Sie uns bitte
- das Datum
- den Einstiegsort und die gewünschte Uhrzeit
- den Ausstiegsort
- die Anzahl der Fahrgäste
für die Hin- und ggf. auch Rückfahrt mit.

Bitte erscheinen Sie am Tag der Fahrt rechtzeitig am Einstiegsort. Auf Grund der eingleisigen Streckenführung im Kirnitzschtal sind die möglichen Abfahrtszeiten Ihrer Sonderfahrt mit den fahrplanmäßigen Zügen zu koordinieren und daher sehr begrenzt. Nicht zuletzt möchten wir Sie natürlich auch in entspannter Atmosphäre zur Fahrt begrüßen.

Die Preise für Sonderfahrten betragen je Fahrzeug (á 20 Sitz- und ca. 20 Stehplätze)
- 200 € für eine einfache Fahrt
- 320 € für Hin- und Rückfahrt einschließlich eines zweistündigen Aufenthalts.

Ihre Anfragen richten Sie bitte an die
    Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH
    Betrieb Bad Schandau
    Kirnitzschtalstraße 8
    01814 Bad Schandau
    Ruf +49 35022 548-0
    mail badschandau@ovps.de
 

Mit der Kirnitzschtalbahn

... in die Wunderwelt der Sächsischen Schweiz" 
So wurde anno 1934 für die Kirnitzschtalbahn geworben und dieses schöne Motto haben wir für unser vereinseigenes Faltblatt aufgenommen. Sie erfahren nicht nur einiges über unseren Verein, sondern wir stellen Ihnen auch die von uns im Kirnitzschtal betreuten Fahrzeuge in Kurzform vor. Auch die traditionellen Fahrtage und alle Hinweise rund um die Anmietung von historischen Fahrzeugen finden Sie hier.
Als besondere Geste an die Straßenbahnfreunde aus unserem Nachbarland halten wir das Faltblatt nunmehr auch in tschechischer Übersetzung bereit!Faltblatt

 

 

Freunde des Eisenbahnwesens – Verkehrsmuseum Dresden e. V., Augustusstraße 1, 01067 Dresden
Internet: www.ovps.de/verein <<<<<<<<<<<<<<<<<< >>>>>>>>>>>>>>>>>> E-Mail: FdE-VMD@freenet.de