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Geschichte

Technische Daten

Baujahr: 1925
Werft: Schiffswerft, Maschinen- und Kesselfabrik Dresden-Übigau
Länge: 15,52 m
Breite: 3,80 m
Tiefgang: 0,95 m
Maschine: Zweizylindermaschine ohne Kondensation, bestehend aus Hoch- und Niederdruckzylinder
Leistung: 45 PS/33kW bei 220 U/min
Feuerung: Kohle
Steuerung: Flachschiebersteuerung, Drehrichtungsänderung durch Stephensonsche Kulissensteuerung
Kapazität: nach Umbau, Platz für 40 Personen

Historisches

1925 Bau des Dampfers auf der damaligen „Schiffswerft, Maschinen- und Kesselfabrik“ Dresden-Übigau
1928 Übernahme durch die Eigner Herold und Matthes, Wehlen
1928 Indienststellung des Dampfers in Wehlen und Ablösung des ersten Wehlener Fährdampfers
"St. Wehlen-Pötzscha", der mit stehendem Kessel ausgerüstet war
1928 Einsatz als ständige Personenfähre und im Schleppdienst für die Wagenfähre.
Ende der
60ziger
Nunmehr im Eigentum des Rat der Stadt Wehlen befindlich, erfolgte der Umbau der Kajüten von Holz auf Stahl und der Austausch der rechteckigen gegen quadratische Fenster, was zu einem damals sehr modernen Aussehen führte.
bis 1983 Einsatz im Fahrdienst bei Außerdienststellung der Gierseilfähre in Wehlen, bei Hochwasser und Eisgang.
1983 bis 1985 Umfangreiche Generalüberholung auf der Werft Laubegast, wobei der Schiffsboden erneuert, die Maschine zerlegt und aufgearbeitet sowie der Kessel neu berohrt wurde.
1987 Durch den neuen Eigner VEB Kraftverkehr Pirna wurde der Antrag gestellt, die letzte betriebsfähige Dampffähre der Elbe als Technisches Denkmal der Nachwelt zu erhalten.
1989 Im Rahmen einer Revision wurde wegen starken Abnutzungserscheinungen an Nieten und Kesselsohle der weitere Betrieb auf zwei Jahre befristet.
1991 Außerdienststellung des Dampfers wegen technischer Mängel und Überführung auf die Werft Laubegast.
1992 Eignerwechsel, Übernahme durch die OVPS
1991 bis 1995 Das Dampfschiff liegt halb demontiert auf der Werft Laubegast, fehlende Mittel bringen den neuen Eigner bis kurz vor die Aufgabe der Bemühungen, das Schiff vor der Verschrottung zu retten.
1995 Es hat doch noch geklappt, das Dampfschiff wird in seinen äußeren Ursprungszustand versetzt, die Stahlaufbauten entfernt und durch Holz ersetzt. Innen werden grundlegende Änderungen vorgenommen, so eine Toilette, eine Bordküche und zwei Salons eingebaut. Ein neuer Kessel wird eingesetzt. Die Kohlefeuerung bleibt erhalten.
1995 Pünktlich, in seinem 70. Jubiläumsjahr, wird der Dampfer
"Wehlen-Bastei“ wieder in Dienst gestellt.

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